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Moment des Innehaltens vor Gott

Jeden Abend laden unsere Kirchenglocken um 19 Uhr zum Gebet ein, zu einem Moment des Innehaltens vor Gott. Dazu schreibt unser Landesbischof July: „Die Glocken sollen uns daran erinnern, dass wir unser Leben auch in diesen Krisentagen mit dem großen Horizont der Gegenwart Gottes sehen. Die Glocken rufen uns zur Andacht und Fürbitte. Wir denken an die kranken Menschen und alle, die im medizinisch-pflegerischen Bereich, im öffentlichen Dienst, in den Familien und Nachbarschaften für Unterstützung und Hilfe sorgen.“ Sie sind eingeladen, sich in der Wohnung zu versammeln. Drei konkrete Vorschläge, wie das Gebet gestaltet werden kann: Alle Feiern beginnen mit
Einer: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“
Alle: Amen.
Die Kerze wird entzündet und ins Fenster, möglichst zur Straße hin, gestellt.

1) Einfache Liturgie:
Einer: Wir beten in der Stille
(Gebetsstille)
Gemeinsames Vater unser
Segenswort: Der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen in Christus Jesus. Amen.

2) (Balkonsingen der EKD)
Einer: Wir beten in der Stille
(Gebetsstille)
Einer: Wir singen verbunden mit Christen überall im Land
(alle gehen auf den Balkon oder treten ans Fenster
Lied: Von guten Mächten
Einer: Wir beten gemeinsam
Vater Unser …
Einer oder alle: Luthers Abendsegen
„Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, dass du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte dich, du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir finde.“
Alle: Amen.

3) Eine Liturgie für ein Tagzeitengebet, wie sie im Stift Urach, dem Einkehrhaus unserer Landeskirche gefeiert wird, finden Sie unter Tagzeitengebet